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In Texas ist alles ein bisschen anders. Das Land ist weit, und Texaner sind - das wissen wir spätestens, seit Bush US-Präsident war -, manchmal auch ein bisschen eigen. Hier trifft man sie bis heute, die Longhorns und Cowboy-Hüte, und manchmal könnte man glauben, dass die Zeit der rauchenden Colts soeben erst vorbei ist.
Ein Land zwischen Rindern, riesigen Viehweiden und Bohrtürmen, das uns Europäern vor allem durch einen Familiennamen und eine Serie vertraut wurde: Den Ewing-Clan und "Dallas", das in Deutschland erstmals am 30. Juni 1981 ausgestrahlt wurde. Danach kannten viele dann dienstags abends ab 21.45 Uhr nur eine Beschäftigung und ein Ziel. Das heimische Fernsehgerät, wo - der ARD sei Dank -, ein fieser Erstgeborener, schöne Frauen, Luxusautos und ein imposanter Familienstammsitz, die legendäre Southfork Ranch, bestaunt wurden. Wobei das "Dallas-Fieber" beileibe nicht allein in Deutschland grassiert hat. Denn: Die Seifenoper wurde in 70 Staaten ausgestrahlt - darunter auch in Australien, Hongkong und Afrika. Wobei die treusten Fans vermutlich in Stuttgart zu Hause sind!
Der "Dallas Fan Club Stuttgart" wurde am 18. April 1991 durch Thomas Plehwe und Sven Müller gegründet. Die verewigten ihre Liebe zur Serie und das Gründungsdatum des Clubs sogar seinerzeit auf ihren Autos: S - JR 184 und S - JR 1991. So hingebungsvoll können eben nur deutsche Fans sein ... Echte Dallas Fans brauche natürlich auch Dallas Kostüme.
Auf der Website finden sich noch einmal alle Fakten zur Serie zum Nachlesen. Dazu News und ein Shop (unter anderem mit Western-Stiefeln). Nicht zu vergessen eine umfangreiche Linkliste. Auch zur offiziellen Web-Site von Larry Hagman oder zur Southfork-Ranch (die heute ein Event- und Conference Center beherbergt). Ein Besuch lohnt also. Auch wenn man nicht unbedingt zu den Hardcore-Fans gezählt wird.
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